Alte Burg

Bay. Qualitätspreis 2012

für Oberhausen

Fernsehberichterstattung

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Wohnkonzept

Zuhause in den eigenen vier Wänden

Das Projekt „Lebensräume für Jung und Alt“ in Oberhausen umfasst 12 Wohneinheiten. Die Wohnungen sind mit eineinhalb bis vier Zimmern und 50 bis 100 Quadratmetern für junge und ältere Bewohner interessant, seien es Alleinstehende, Paare oder Familien.

Sie sind über einen Aufzug zu erreichen, bieten eine barrierefreie Ausstattung, u. a. rollstuhlgeeignete Bäder und keine Türschwellen und sind damit auch für die Pflege geeignet. Alle Wohnungen verfügen über Terrasse oder Balkon und einen eigenen Keller. 8 Carport- und 12 Autostellplätze sind vorhanden. Die Wohnungen werden an Privatleute verkauft, zur

Eigennutzung, als Kapitalanlage oder Zukunftsvorsorge. Wer seine Wohnung nicht oder nicht sofort selbst nutzen möchte, lässt sie über die St. Anna-Hilfe in Liebenau - Leben im Alter gGmbH - vermieten und bekommt dafür eine garantierte Miete. Kauf- und Mietpreise orientieren sich an örtlichen Vergleichswerten.

Bei der Wohnungsvermietung werden in erster Linie Bewohner der Gemeinde Oberhausen und der Region Altbayerisches Donaumoos berücksichtigt. Darüber hinaus gilt der Grundsatz: zwei Drittel ältere Bewohner (über 60 Jahre), ein Drittel jüngere. Die St. Anna-Hilfe in Liebenau - Leben im Alter gGmbH - übernimmt die Verwaltung für die Wohnungseigentümergemeinschaft, die Generalanmietung, die Mieterverwaltung, die Hausbewirtschaftung und setzt vor Ort eine Fachkraft der Gemeinwesenarbeit als Ansprechpartnerin für die Bewohner ein.

Wohnen in lebendiger Gemeinschaft

Wer aktiv ist, bleibt länger jung. Diese Einsicht liegt dem Projekt „Lebensräume für Jung und Alt“ zugrunde.

Es setzt nicht nur auf professionelle Dienstleistungen, sondern auch auf aktive Nachbarschaft, Selbsthilfe und gegenseitige Unterstützung. Die Bewohner übernehmen z. B. Gartentätigkeiten, unterstützen hilfsbedürftige Nachbarn beim Einkauf und helfen sich gegenseitig in der Kinderbetreuung. Dieses Engagement ist selbstverständlich freiwillig. Wer möchte, kann in den Lebensräumen auch ein eher zurückgezogenes Leben führen. Wenn die nachbarschaftliche Hilfe nicht mehr ausreicht, kann professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Gemeinwesenarbeit und Servicezentrum - das Herz der Lebensräume

Eine lebendige Gemeinschaft braucht Zeit zum Wachsen, und sie braucht Pflege. Deshalb wird in den Lebensräumen eine Gemeinwesenarbeiterin eingesetzt. Diese Fachkraft steht als Ansprechpartnerin für die Bewohner in allen wohnungsbezogenen und persönlichen

Angelegenheiten zur Verfügung. Sie berät, unterstützt gemeinschaftliche Aktivitäten und vermittelt nachbarschaftliche oder professionelle Hilfe. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Integration der Lebensräume in die Gemeinde. Das räumliche Herzstück der Lebensräume ist das Service-Zentrum. Seine Begegnungs- und Büroräume stehen allen Bewohnern, Eigentümern, Mietern und den Bürgern für gemeinschaftliche Aktivitäten offen. Die Räume werden genutzt für Gymnastikstunden 50+, Seniorennachmittage, Krabbelgruppe, Frühstückstreffen, Vorträge und vieles mehr.